
Weltreise – Einschlafen mit fernen Orten
Nikkō – Schreine, Schwellen und die gepflegte Berglandschaft
Nikkō wird diesmal nicht über „Zedern, die den Tempelweg beschatten“ erzählt. Wir beginnen an der Shinkyō-Brücke und folgen stattdessen den Schwellen des religiösen Bezirks: Rinnō-ji, Tōshō-gū, Futarasan-jinja, Taiyū-in und Kanmangafuchi – immer mit der Frage, wie Architektur Verhalten lenkt und wie lebendige Religion, Wald und Denkmalschutz miteinander funktionieren.Die Folge zeigt Holzrestaurierung, Handwerkswissen, Feuchtigkeits- und Feuerschutz, Besucherströme und die historisch wechselnden Grenzen zwischen Shintō und Buddhismus. So wird Nikkō nicht zur stillen Tempelkulisse, sondern zu einem lebendigen religiösen und technischen System, das nur durch fortlaufende Pflege erhalten bleibt.





