Vatican Radio News in Latin
Vatican Radio News in Latin 19.09.2026
Der deutsche Text siehe unten! HEBDÓMADA PAPAE NOTÍTIAE VATICÁNAE LATÍNE RÉDDITAE Die undevicésimo mensis Septémbris anno bismillésimo vicésimo sexto TÍTULI Bibliothécam Apostólicam Vaticánam adit Póntifex, natalis sui septuagésimum primum dum récolit annum. Die tértio décimo mensis Septémbris, cum Angélica Salutátio recitátur, Póntifex ait: vénia est necessária. Leónis quarti décimi catechésis apud Audiéntiam Generálem diéi Mercúrii praetériti. Salútem plúrimam ómnibus vobis auscultántibus núntios Latínos dicit Eugénius Murrali. NOTÍTIAE Die Lunae quarto décimo mensis Septémbris, cum inaugurátur AQVA ex qua “Calamitátes et Mira” incohántur, Leo quartus décimus Archívi Apostólici Vaticáni et Bibliothécae Apostólicae Vaticánae minístros convénit. Refert Sílvia Guidi. Leo quartus décimus ad Pulchri Prospéctus cavǽdum pervéniens, mirum quiddam cernit in Bibliothécae Vaticánae fronte pósitum, quod fabricátus est JR ártifex: ágitur scílicet de alba nigráque unda, ambiguitátem aquae demonstránte, cum natúrae mira sit res, at áliquid quoque perniciósum. Opus inspectóres récipit artifícii quod est AQVA, quodque alter a Bibliothécae praefécto, dóminus Iacóbus Cardinali, curávit ipsúmque usque ad diem quartum décimum mensis Máii anno bismillésimo vicésimo séptimo mansúrum. Consociátam óperam praestitérunt, praeter opíficem JR, Villélmus Moran typográphus et Fúrius Pierangelini cocus. Ópere viso, adstántibus dixit Póntifex: “Complúres ex vobis nésciunt matrem nostram fuísse bibliothecáriam! Hódie hic sumus, nostrum recoléntem natálem diem, omnes salutatúri”. Sic ínsuper institutiónem descrípsit: “Bibliothéca Apostólica est cor quoddam. Micans quidem cor est vitae signum, quod ex contráriis duóbus mótibus exstat ex sýstole ac diástole, vidélicet ex contractióne et dilatatióne, ex motu in médiam partem et motum in extérnam partem. Bibliothéca Apostólica viva manet quoad usque própriam sýstolem ac própriam diástolem servat”. Haec summi pónderis res non modo est “librórum receptáculum” – áddidit Póntifex -, “verum étiam locus in quo víncula, comparatiónes, cogitatiónes communicántur”. In Angélicae Salutatiónis catechési, hortátus est Póntifex ut semper ignoscátur, étiam cum est diffícile primum ágere. Rosárius Tronnolone refert. “Vénia est prorsus necessária, quae si déficit, vita in pace agi non potest: sérius ócius in corde et inter hómines, contentiónes oriúntur, accusatiónes, tácita ódia, vindíctae, quae necessitúdines delent, famílias dívidunt, bella commóvent”. Sic locum Evangélii secúndum Matthǽum (18, 21-35) explicávit Leo quartus décimus, ante Angélicam Salutatiónem recitándam. Post precatiónem, terrórum fácinus est recordátus Póntifex de Géminis Túrribus Novi Ebóraci: “Abhinc duos dies quintum et vicésimum anniversárium memorátum est terrórum flagítium, quod die undécimo mensis Septémbris in Foederátis Civitátibus Américae Septentrionális factum est. Nostras precatiónes renovámus pro iis qui interiérunt iísque qui illíus funésti diéi vúlnera adhuc ferunt. Témpore quo contentiónes ac violéntiae nostros fratres ac soróres affíciunt, omnes ad orándum hortámur, ut Dóminus mundo tríbuat pacem”. NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE In Generáli Audiéntia die sexto décimo mensis Septémbris, sua ex catechési, álterum caput explicávit Póntifex conciliáris Constitutiónis Gáudium et Spes, “humánae communitáti” dicatum: “Quod humána persóna in mélius flectátur aeque ac socíetas, id considerándum mútuo conéxum: si vero contraponúntur aut secernúntur in vanum recídunt”. In quodam convéntu diurnáriis edocéndis apud Áulam Sancti Pii décimi nuntiátum est fore ut Praeféctus eméritus Dicastérii pro Íntegra Humána Progressióne fovénda Míchael cardinális Czerny “Leónis décimi quarti Papae Nómisma de natúra tuénda” donarétur, quod instítuit Villanóvae studiórum Univérsitas. Satis est dictum, eventúra narrabúntur próxima hebdómada. Valéte! ### „HEBDÓMADA PAPAE“ LATINISCHE NACHRICHTEN AUS DEM VATIKAN 19. September 2026 SCHLAGZEILEN An seinem 71. Geburtstag besucht der Papst die Apostolische Vatikanische Bibliothek. Am 13. September erklärt der Papst beim Angelusgebet: Vergebung ist notwendig. Die Katechese von Leo XIV. bei der Generalaudienz am vergangenen Mittwoch. Eugenio Murrali begrüßt alle Hörerinnen und Hörer der lateinischen Nachrichten ganz herzlich. NACHRICHTEN Am Montag, dem 14. September, traf Leo XIV. anlässlich der Eröffnung von AQVA, womit die Ausstellungsreihe „Calamitátes et Mira“ (Katastrophen und Wunder) beginnt, mit den Mitarbeitern des Apostolischen Archivs des Vatikans und der Apostolischen Vatikanischen Bibliothek zusammen. Es berichtet Silvia Guidi. Als Leo XIV. den Ehrenhof Cortile del Belvedere erreichte, erblickte er ein bewundernswertes Werk an der Fassade der Vatikanischen Bibliothek, das von dem Künstler JR geschaffen wurde: Es handelt sich um eine schwarz-weiße Welle, welche die Zweischneidigkeit des Wassers verdeutlicht, da dieses sowohl ein Wunder der Natur als auch etwas Zerstörerisches sein kann. Das Werk empfängt die Besucher der Kunstausstellung AQVA, die vom Präfekten der Bibliothek, Giacomo Cardinali, kuratiert wurde und bis zum 14. Mai 2027 zu sehen sein wird. Neben dem Künstler JR arbeiteten auch der Drucker Willem Moran und der Koch Furio Pierangelini an dem Projekt mit. Nach Besichtigung des Werks sagte der Papst zu den Anwesenden: „Viele von Ihnen wissen gar nicht, dass meine Mutter Bibliothekarin war! Heute sind wir hier, um an meinem Geburtstag alle zu grüßen.“ Darüber hinaus beschrieb er die Institution wie folgt: „Die Apostolische Bibliothek ist wie ein Herz. Ein schlagendes Herz ist ein Zeichen des Lebens, das aus zwei entgegengesetzten Bewegungen besteht, aus Systole und Diastole, nämlich aus Zusammenziehung und Ausdehnung, aus einer Bewegung nach innen und einer Bewegung nach außen. Die Apostolische Bibliothek bleibt lebendig, solange sie ihre eigene Systole und Diastole bewahrt.“ Dieser hochbedeutende Ort sei nicht nur ein „Bücherdepot“, fügte der Papst hinzu, „sondern auch ein Ort, an dem Verbindungen geknüpft, Vergleiche gezogen und Gedanken ausgetauscht werden.“ In seiner Katechese zum Angelusgebet ermahnte der Papst dazu, stets zu vergeben, selbst wenn es schwerfällt, den ersten Schritt zu tun. Rosario Tronnolone berichtet. „Vergebung ist absolut notwendig. Wenn sie fehlt, kann das Leben nicht in Frieden geführt werden: Früher oder später entstehen im Herzen und unter den Menschen Spannungen, Beschuldigungen, stummer Hass und Racheakte, die Beziehungen zerstören, Familien spalten und Kriege entfachen.“ So legte Leo XIV. die Stelle aus dem Matthäusevangelium (Mt 18,21–35) vor dem Gebet des Angelus aus. Nach dem Gebet gedachte der Papst des Terroranschlags auf die Twin Towers in New York: „Vor zwei Tagen gedachte man des 25. Jahrestags des schrecklichen Terrorakts, der sich am 11. September in den Vereinigten Staaten von Amerika ereignete. Wir erneuern unsere Gebete für diejenigen, die ums Leben kamen, und für diejenigen, die noch immer die Wunden dieses verhängnisvollen Tages tragen. In einer Zeit, in der Spannungen und Gewalt unsere Brüder und Schwestern heimsuchen, rufen wir alle zum Gebet auf, damit der Herr der Welt den Frieden schenkt.“ KURZNACHRICHTEN In der Generalaudienz am 16. September erläuterte der Papst in seiner Katechese das zweite Kapitel der Konzilskonstitution Gaudium et Spes, das der „menschlichen Gemeinschaft“ gewidmet ist: „Dass die menschliche Person und die Gesellschaft sich zum Besseren wenden, ist als wechselseitige Verflechtung zu betrachten: Werden sie jedoch gegeneinander ausgespielt oder getrennt, schlägt dies fehl.“ Bei einer Pressekonferenz im Saal Sanctus Pius X. wurde bekannt gegeben, dass Kardinal Michael Czerny, emeritierter Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen, mit der von der Villanova University gestifteten „Papst-Leo-XIV.-Medaille für den Schutz der Natur“ ausgezeichnet wird. Das war alles für heute, weitere Ereignisse werden in der nächsten Woche berichtet. Machen Sie es gut! (vatican news - mg)

