
Episode #11
Der gute Mensch gegen Israel – Wieso das angebliche Tabu längst zum Mainstream geworden ist
Israel hinter den Schlagzeilen In dieser Folge geht es um ein Narrativ, das seit Jahren wiederholt wird: Man dürfe Israel in Deutschland angeblich kaum kritisieren, ohne sofort als Antisemit abgestempelt zu werden. Ausgangspunkt ist eine Podcast-Folge von Markus Lanz und Richard David Precht – und die Frage, ob sich diese Behauptung nicht längst selbst widerlegt. Ich spreche über die mediale Dauerfokussierung auf Israel, die Rolle von Moral und sozialem Status in der Debatte, die zunehmende Gleichsetzung von Juden mit Israel und darüber, warum viele jüdische Menschen die Diskussion völlig anders wahrnehmen als große Teile der Mehrheitsgesellschaft. Außerdem geht es um doppelte Maßstäbe, die Dämonisierung Israels, die Rolle von Talkshows und sozialen Medien, die Verschiebung der Antisemitismus-Debatte – und um die Frage, warum antisemitische Vorfälle in Europa oft weit weniger Aufmerksamkeit erhalten als politische Entwicklungen in Israel. Eine Folge über Wahrnehmung, moralische Selbstgewissheit, gesellschaftlichen Druck – und über die Frage, was in Deutschland eigentlich wirklich das größere Problem ist: Antisemitismus oder der Vorwurf des Antisemitismus. Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt gerne an: hallo.ihds@gmail.com

