
Episode #31
Wie gut war Libuda wirklich? (mit Peter Müller und Oliver Wurm)
Zum 30. Todestag von Reinhard „Stan" Libuda haben Peter Müller und Oliver Wurm das Heft STAN herausgegeben, 10 Euro. Im Fever Pit'ch Podcast sprechen beide über den Schalker Rechtsaußen, seinen Trick und seinen Absturz. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: Reinhard „Stan" Libuda kam über ein Jahrzehnt mit einem einzigen Trick durch: links antäuschen, rechts vorbeiziehen. Abgeschaut hatte er ihn sich beim Engländer Stanley Matthews, dem er auch seinen Spitznamen verdankte. Für Schalke stehen 190 Bundesliga-Spiele und 20 Tore, dazu 26 Länderspiele. Sein einziger Titel war der DFB-Pokal 1972 mit dem 5:0 gegen Kaiserslautern. Am 22. Oktober 1969 traf er im Hamburger Volksparkstadion in der 79. Minute zum 3:2 gegen Schottland und sicherte die Qualifikation für die WM 1970, bei der Deutschland Dritter wurde. Im Heft kommen Erwin Kremers, Europameister 1972, und Sepp Maier, Weltmeister von 1974, zu Wort. Maier nennt ihn einen super Rechtsaußen, aber nicht so mannschaftsdienlich. Peter Müller, bis Ende 2022 Leiter der Sportredaktion der Funke-Mediengruppe, verbindet im Podcast Klasse und Absturz. Im April 1971 verkauften die Schalker ihr Heimspiel gegen Arminia Bielefeld für 2.300 Mark pro Spieler, Libuda machte am Ende mit. Im September 1972 sperrte ihn der DFB auf Lebenszeit, Anfang 1974 wurde er begnadigt. Am 25. August 1996 starb er mit 52 Jahren. ⚽️ TAKEAWAYS Peter Müller und Oliver Wurm haben zum 30. Todestag von Reinhard „Stan" Libuda das Heft STAN für 10 Euro herausgegeben. Libuda kam über ein Jahrzehnt mit einem einzigen Trick durch, den er sich beim Engländer Stanley Matthews abgeschaut hatte. Für Schalke stehen 190 Bundesliga-Spiele und 20 Tore, dazu 26 Länderspiele und als einziger Titel der DFB-Pokal 1972 mit dem 5:0 gegen Kaiserslautern. Sein Tor in der 79. Minute zum 3:2 gegen Schottland am 22. Oktober 1969 sicherte die Qualifikation für die WM 1970. Müller nennt Libuda supersensibel und ohne Konstanz: Auswärts, wo niemand seinen Namen rief, sah man ihn oft gar nicht. Beim verkauften Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im April 1971 sagte Libuda erst „So etwas mache ich nicht" und machte am Ende doch mit. Zwei Tage nach seiner Beerdigung riefen die Zuschauer im Parkstadion während der Gedenkminute seinen Namen. ▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga




