
Episode #213
Vater der seit sechs Jahren vermissten Scarlett: "Ich will wissen, was passiert ist"
Sechs Jahre nach dem spurlosen Verschwinden von Scarlett Salice am Schluchtensteig im Schwarzwald gibt es neue Entwicklungen im Vermisstenfall. Am 10. September 2020 brach die damals 26-Jährige zur letzten Etappe des Wanderwegs von Todtmoos nach Wehr auf – und kehrte nie zurück. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht Scarletts Vater Ralf Salice mit mit BZ-Redakteurin Gina Kutkat über seine Tochter, über die jahrelange Ungewissheit und darüber, was ihn antreibt, die Suche nicht aufzugeben. Neue Fragen, Zweifel und Hoffnungen Zum sechsten Jahrestag des Verschwindens haben sich die Initiative „Bitte findet Scarlett" und der Verein „Finderwille“ zusammengetan und eine groß angelegte Suchaktion mit rund 30 Freiwilligen und 12 Spürhunden durchgeführt. Die Hunde schlugen im Steilhang und im Talbereich unterhalb des Wildensteinfelsens mehrfach an – ein Ergebnis, das selbst die Hundeführerinnen und Hundeführer überraschte und neue Hoffnung, aber auch neue Fragen aufwirft. Außerdem wurden im Flussbett der Wehra neue Fundstücke entdeckt, die derzeit von der Kriminaltechnik geprüft werden. War es ein Unfall? War es ein Verbrechen? Ralf Salice trägt diese Ungewissheit seit sechs Jahren mit sich. Im Podcast erzählt er, wer Scarlett als Mensch war, wie die Familie das Verschwinden erlebt hat – und was er sich von Menschen wünscht, die damals auf dem Schluchtensteig unterwegs waren und vielleicht doch noch etwas zur Aufklärung beitragen können.






